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	<title>Comments on: Christian Ortner und der schädliche Staat</title>
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	<description>Ich schreibe über Politik.</description>
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		<title>By: LizaMunoz20</title>
		<link>http://www.reimon.net/2009/08/02/christian-ortner-und-der-schadliche-staat/comment-page-1/#comment-9308</link>
		<dc:creator>LizaMunoz20</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 03:10:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Cars and houses are not cheap and not everyone can buy it. But, &lt;a href=&quot;http://bestfinance-blog.com/topics/home-loans&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;home loans&lt;/a&gt; was invented to help people in such cases.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Cars and houses are not cheap and not everyone can buy it. But, <a href="http://bestfinance-blog.com/topics/home-loans" rel="nofollow">home loans</a> was invented to help people in such cases.</p>
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		<title>By: Uni Besetzung Wien</title>
		<link>http://www.reimon.net/2009/08/02/christian-ortner-und-der-schadliche-staat/comment-page-1/#comment-31</link>
		<dc:creator>Uni Besetzung Wien</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 12:58:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke fuer Deinen Beitrag zur Uni Besetzung Wien:

ab sofort gibt es eine E-Mail-Liste fuer alle TeilnehmerInnen und Solidarisierenden der Uni Besetzung Wien:

Einfach E-Mail an uni_besetzung_wien@yahoogroups.com senden (UNMODERIERT fuer alle frei zugaenglich)

Teilnahme (Empfangen der Beitraege) auf der Seite http://groups.yahoo.com/group/uni_besetzung_wien einfach und formlos mit E-Mail-Adresse (gibt es bei yahoo.com und web.de etc.etc.)
lg an alle Solidarisierenden!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke fuer Deinen Beitrag zur Uni Besetzung Wien:</p>
<p>ab sofort gibt es eine E-Mail-Liste fuer alle TeilnehmerInnen und Solidarisierenden der Uni Besetzung Wien:</p>
<p>Einfach E-Mail an <a href="mailto:uni_besetzung_wien@yahoogroups.com">uni_besetzung_wien@yahoogroups.com</a> senden (UNMODERIERT fuer alle frei zugaenglich)</p>
<p>Teilnahme (Empfangen der Beitraege) auf der Seite <a href="http://groups.yahoo.com/group/uni_besetzung_wien" rel="nofollow">http://groups.yahoo.com/group/uni_besetzung_wien</a> einfach und formlos mit E-Mail-Adresse (gibt es bei yahoo.com und web.de etc.etc.)<br />
lg an alle Solidarisierenden!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Christian Schreiter</title>
		<link>http://www.reimon.net/2009/08/02/christian-ortner-und-der-schadliche-staat/comment-page-1/#comment-30</link>
		<dc:creator>Christian Schreiter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 12:54:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Michel: nö, das lass ich so nicht gelten :-)

Die Frage ist grundsätzlich die: in welchen Bereichen hat es Sinn, dass der Staat Unternehmer spielt und in welchen nicht und in welchem Ausmaß sollte er das tun? Sehe ich mir das Burgenland an (Bewag, BKF, Begas, ...), so sage ich: der Staat möge bitte so wenig wie möglich Unternehmer sein wollen!

Aber ich bin ja auch gegen den Föderalismus in der momentanen Form, also egal ... ;-)

Natürlich gibt es Dinge, die beim Staat gut aufgehoben sind (ÖBB, Wasserversorgung, ... - viele fallen mir da leider gar nicht ein). Hier darf man dann aber bitte nicht von &quot;Unternehmen&quot; sprechen. Es ist nämlich im Grunde schlicht lächerlich, die Asfinag oder die ÖBB als solche zu bezeichnen. Es bleibt also auch die Frage nach der Definition von &quot;staatlichem Unternehmertum&quot; im Raum stehen.

Beim Ortner-Watschen bleibt - fürchte ich - Wortfronts Zitat im Hintertreffen, das ich hier daher nochmal in den Vordergrund stellen möchte - ganz einfach, weil ich es für absolut richtig halte: “Ich glaube eher, der Denkfehler liegt darin, dass es eine Art Dogma zu sein scheint, dass betriebswirtschaftlich nur “sinnvoll” sein soll, was unter dem Strich grosse finanzielle Gewinne für die Eigentümer bringt.”]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michel: nö, das lass ich so nicht gelten <img src='http://www.reimon.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Frage ist grundsätzlich die: in welchen Bereichen hat es Sinn, dass der Staat Unternehmer spielt und in welchen nicht und in welchem Ausmaß sollte er das tun? Sehe ich mir das Burgenland an (Bewag, BKF, Begas, &#8230;), so sage ich: der Staat möge bitte so wenig wie möglich Unternehmer sein wollen!</p>
<p>Aber ich bin ja auch gegen den Föderalismus in der momentanen Form, also egal &#8230; <img src='http://www.reimon.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Natürlich gibt es Dinge, die beim Staat gut aufgehoben sind (ÖBB, Wasserversorgung, &#8230; &#8211; viele fallen mir da leider gar nicht ein). Hier darf man dann aber bitte nicht von &#8220;Unternehmen&#8221; sprechen. Es ist nämlich im Grunde schlicht lächerlich, die Asfinag oder die ÖBB als solche zu bezeichnen. Es bleibt also auch die Frage nach der Definition von &#8220;staatlichem Unternehmertum&#8221; im Raum stehen.</p>
<p>Beim Ortner-Watschen bleibt &#8211; fürchte ich &#8211; Wortfronts Zitat im Hintertreffen, das ich hier daher nochmal in den Vordergrund stellen möchte &#8211; ganz einfach, weil ich es für absolut richtig halte: “Ich glaube eher, der Denkfehler liegt darin, dass es eine Art Dogma zu sein scheint, dass betriebswirtschaftlich nur “sinnvoll” sein soll, was unter dem Strich grosse finanzielle Gewinne für die Eigentümer bringt.”</p>
]]></content:encoded>
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		<title>By: Markus Gansterer</title>
		<link>http://www.reimon.net/2009/08/02/christian-ortner-und-der-schadliche-staat/comment-page-1/#comment-29</link>
		<dc:creator>Markus Gansterer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 12:28:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://betathoughts.wordpress.com/?p=161#comment-29</guid>
		<description><![CDATA[neoliberale wie ortner argumentieren schizophren: sie sehen den unterschied zwischen der hehren (der komplexen realität nicht gerecht werdenden) neoliberalen theorie und der neoliberalen praxis nicht.

einerseits (vor allem in der praxis) wollen sie einen staat, der sich aus allen wirtschaftlichen angelegenheiten raushält und möglichst wenig geld kostet, weil er nur die notwendigsten öffentlichen leistungen erbringen soll - also einen schwachen staat.

andererseits (vor allem in der theorie) wollen sie aber einen staat, der feste rahmenbedingungen setzt und effektiv die spielregeln durchsetzen kann. so soll der staat zum beispiel wettbewerb ermöglichen, indem er monopole nicht zulässt und die dysfunktionalen erscheinungen des finanzmarktes reguliert. letzteres werfen die neoliberalen dem staat nun in der wirtschaftskrise vor: der staat ist schuld, weil der hat nicht ordentlich reguliert.

ein staatswesen kann aber nicht kartellrechtlich und regulatorisch wirken, wie es die neoliberalen theoretiker fordern, wenn die neoliberalen praktiker den staat finanziell aushungern und nicht genehme gesetze und regulierungen weglobbyieren.

im übrigen ist ortner ein typischer &quot;experte für eh alles&quot;: nie was gelernt, nie die welt außerhalb einer zeitungsredaktion gesehen, aber sich immer selbst genug als experte für alles und jeden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>neoliberale wie ortner argumentieren schizophren: sie sehen den unterschied zwischen der hehren (der komplexen realität nicht gerecht werdenden) neoliberalen theorie und der neoliberalen praxis nicht.</p>
<p>einerseits (vor allem in der praxis) wollen sie einen staat, der sich aus allen wirtschaftlichen angelegenheiten raushält und möglichst wenig geld kostet, weil er nur die notwendigsten öffentlichen leistungen erbringen soll &#8211; also einen schwachen staat.</p>
<p>andererseits (vor allem in der theorie) wollen sie aber einen staat, der feste rahmenbedingungen setzt und effektiv die spielregeln durchsetzen kann. so soll der staat zum beispiel wettbewerb ermöglichen, indem er monopole nicht zulässt und die dysfunktionalen erscheinungen des finanzmarktes reguliert. letzteres werfen die neoliberalen dem staat nun in der wirtschaftskrise vor: der staat ist schuld, weil der hat nicht ordentlich reguliert.</p>
<p>ein staatswesen kann aber nicht kartellrechtlich und regulatorisch wirken, wie es die neoliberalen theoretiker fordern, wenn die neoliberalen praktiker den staat finanziell aushungern und nicht genehme gesetze und regulierungen weglobbyieren.</p>
<p>im übrigen ist ortner ein typischer &#8220;experte für eh alles&#8221;: nie was gelernt, nie die welt außerhalb einer zeitungsredaktion gesehen, aber sich immer selbst genug als experte für alles und jeden.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>By: Michel Reimon</title>
		<link>http://www.reimon.net/2009/08/02/christian-ortner-und-der-schadliche-staat/comment-page-1/#comment-28</link>
		<dc:creator>Michel Reimon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 11:50:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@christian: dass die kassen durch zusammenlegung effizienter werden könnten, stimmt. aber dass sie schon im jetztigen zustand effizienter sind als private anbieter, stimmt auch. die rendite, die ein profitorientiertes unternehmen rauszieht, kostet die beitragszahler deutlich mehr als die betuhlichere verwaltung öffentlicher krankenkassen. das muss man nicht zwischen den zeilen lesen, das lässt sich klar an den bilanzen zeigen.

(um präzise zu sein, sollte man auch klarstellen, dass österreichs öffentliche krankenkassen keine staatsunternehmen sind, sondern in selbstverwaltung geführt werden.)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@christian: dass die kassen durch zusammenlegung effizienter werden könnten, stimmt. aber dass sie schon im jetztigen zustand effizienter sind als private anbieter, stimmt auch. die rendite, die ein profitorientiertes unternehmen rauszieht, kostet die beitragszahler deutlich mehr als die betuhlichere verwaltung öffentlicher krankenkassen. das muss man nicht zwischen den zeilen lesen, das lässt sich klar an den bilanzen zeigen.</p>
<p>(um präzise zu sein, sollte man auch klarstellen, dass österreichs öffentliche krankenkassen keine staatsunternehmen sind, sondern in selbstverwaltung geführt werden.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Christian Schreiter</title>
		<link>http://www.reimon.net/2009/08/02/christian-ortner-und-der-schadliche-staat/comment-page-1/#comment-27</link>
		<dc:creator>Christian Schreiter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 11:41:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Wortfront: Genau das ist der Punkt: &quot;Ich glaube eher, der Denkfehler liegt darin, dass es eine Art Dogma zu sein scheint, dass betriebswirtschaftlich nur “sinnvoll” sein soll, was unter dem Strich grosse finanzielle Gewinne für die Eigentümer bringt.&quot;

100% Zustimmung!

@Michel: Gerade am Beispiel Krankenkassen läßt sich schön zeigen, dass der Staat ein hundsmiserabler Unternehmer ist, sonst würde er sich nicht - völlig sinnlos - mehr als 9 Kassen &quot;halten&quot;, nur damit Landeshauptleute glücklich sind ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wortfront: Genau das ist der Punkt: &#8220;Ich glaube eher, der Denkfehler liegt darin, dass es eine Art Dogma zu sein scheint, dass betriebswirtschaftlich nur “sinnvoll” sein soll, was unter dem Strich grosse finanzielle Gewinne für die Eigentümer bringt.&#8221;</p>
<p>100% Zustimmung!</p>
<p>@Michel: Gerade am Beispiel Krankenkassen läßt sich schön zeigen, dass der Staat ein hundsmiserabler Unternehmer ist, sonst würde er sich nicht &#8211; völlig sinnlos &#8211; mehr als 9 Kassen &#8220;halten&#8221;, nur damit Landeshauptleute glücklich sind &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Wortfront</title>
		<link>http://www.reimon.net/2009/08/02/christian-ortner-und-der-schadliche-staat/comment-page-1/#comment-26</link>
		<dc:creator>Wortfront</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 08:31:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://betathoughts.wordpress.com/?p=161#comment-26</guid>
		<description><![CDATA[Kommt das nicht auch ein wenig darauf an, was sich als Betriebswirt für unternehmerische Ziele setzt?
Ich glaube eher, der Denkfehler liegt darin, dass es eine Art Dogma zu sein scheint, dass betriebswirtschaftlich nur &quot;sinnvoll&quot; sein soll, was unter dem Strich grosse finanzielle Gewinne für die Eigentümer bringt.
Es ist aber meiner Meinung nach ebenso sinnvoll anzustreben, dass dass Unternehmen nachhaltig auf einem guten und nicht selbstmörderischen finanziellen Niveau &lt;b&gt;stagnieren&lt;b&gt; kann. Und vielleicht zugleich sogar andere Seiten erweitern kann - etwa die Anzahl der Beschäftigten erhöhen, oder die Umweltfreundlichkeit der Produktion verbessern kann etc.
Es ist nicht nur neoliberal (was sich als Weltsicht sowieso schon spätestens seit dem wirtschaftlichen Niedergang Argentiniens komplett desavouiert hat) - sondern eben auch veraltet und vor allem: letztlich  klar wirtschaftlich schädlich, nur noch auf Wachstum aus zu sein. Unternehmen sind nun mal nicht das Universum, für das sie gehalten werden. Die können sich eben nicht unendlich ausdehnen - der blosse Versuch schadet nicht nur den Menschen und der Umwelt, sondern dem Unternehmen selbst.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kommt das nicht auch ein wenig darauf an, was sich als Betriebswirt für unternehmerische Ziele setzt?<br />
Ich glaube eher, der Denkfehler liegt darin, dass es eine Art Dogma zu sein scheint, dass betriebswirtschaftlich nur &#8220;sinnvoll&#8221; sein soll, was unter dem Strich grosse finanzielle Gewinne für die Eigentümer bringt.<br />
Es ist aber meiner Meinung nach ebenso sinnvoll anzustreben, dass dass Unternehmen nachhaltig auf einem guten und nicht selbstmörderischen finanziellen Niveau <b>stagnieren</b><b> kann. Und vielleicht zugleich sogar andere Seiten erweitern kann &#8211; etwa die Anzahl der Beschäftigten erhöhen, oder die Umweltfreundlichkeit der Produktion verbessern kann etc.<br />
Es ist nicht nur neoliberal (was sich als Weltsicht sowieso schon spätestens seit dem wirtschaftlichen Niedergang Argentiniens komplett desavouiert hat) &#8211; sondern eben auch veraltet und vor allem: letztlich  klar wirtschaftlich schädlich, nur noch auf Wachstum aus zu sein. Unternehmen sind nun mal nicht das Universum, für das sie gehalten werden. Die können sich eben nicht unendlich ausdehnen &#8211; der blosse Versuch schadet nicht nur den Menschen und der Umwelt, sondern dem Unternehmen selbst.</b></p>
]]></content:encoded>
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