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    Journalistische Qualität in Österreich: Ja/Nein…oder doch Enthaltung

    Stronachs Abgeordneter Gerhard Köfer hat laut (vorläufigem) Parlamentsprotokoll im Nationalrat für den ESM gestimmt. In der Vorwoche hat er behauptet, dagegen gestimmt zu haben – und praktisch alle Medien des Landes haben diese Unwahrheit berichtet. Das ist auf eine erschreckende Weise faszinierend: Es ist möglich, Österreichs politischer Presse wenige Wochen nach einer hoch umstrittenen Abstimmung rotzfrech ins Gesicht zu schwindeln und nicht nach einer Millisekunde aufzufliegen.

     

    Das verdient, seziert zu werden

    Der Kurier schrieb an dem Tag, als Köfer zu Stronach wechselte: „Tatsächlich hat sich Köfer als einziger SPÖ-Abgeordneter gegen den Euro-Rettungsschirm ESM verwahrt; damit ist er auf Stronach-Linie.“ Die Presse berichtete: „Außerdem verweigerte er zuletzt – schon ganz auf Stronach-Linie – als einziger SP-Abgeordneter dem ESM seine Zustimmung.“ Der Online-Standard führte ein Interview mit dem Abtrünnigen:

    Auch die ZIB1 berichtete in diesem Sinne. Und die Oberösterreichischen Nachrichten schrieben gar: „Und heuer sorgte Köfer kurz für Schlagzeilen, als er vor der Sommerpause als einziger SP-Abgeordneter dem Euro-Schutzschirm ESM seine Zustimmung verweigerte.“

    Nun, das stimmt so sicher nicht. Köfer hat bei der Abstimmung am 4. Juli für keinerlei Aufsehen gesorgt. Es gibt keinen einzigen Artikel vom 4. oder 5. Juli, der Köfers Gegenstimme erwähnt. Keinen einzigen. Und dabei war die ESM-Abstimmung ganz sicher eines der heißesten innenpolitischen Themen des Jahres.

    In der selben Sitzung wurde auch über den Fiskalpakt abgestimmt. Der wurde von SPÖ und ÖVP gegen die Stimmen der Opposition angenommen. Und hier gab es eine abweichende Stimme im Regierungslager, nämlich von der SP-Abgeordneten Sonja Ablinger. Das wurde überall berichtet, zB im Standard:

    Ablingers Stimmverhalten war keine Überraschung, sie hat es davor angekündigt. Schon fast zwei Wochen vor der Abstimmung wurde Ablingers Stimmverhalten medial ausführlich diskutiert. Und nach der Abstimmung gründeten Linke in der SP die Unterstützungsgruppe „Wir sind die 57. Stimme“ für die innerparteilich unter Druck geratene Ablinger, auch dazu gab es Zeitungsberichte.

    Stellt sich die Frage: Ablingers Stimme gegen den Fiskalpakt war vieler Berichte würdig, Köfers angebliche Stimme gegen den ESM keines einzigen? An dem Tag, als Köfer zu Stronach wechselte und diese Behauptung aufstellte, gab es zwei Möglichkeiten:

     

    Möglichkeit a)

    a)     Köfer hat tatsächlich gegen den ESM gestimmt und kein Medium hats bemerkt. Dann hätten alle innenpolitischen Redaktionen am Tag der Abstimmung versagt.

    Die Freiheitlichen und das BZÖ hatten bei der Nationalratssitzung eine namentliche Abstimmung verlangt, das Stimmverhalten wurde protokolliert. Alle Abgeordneten von SPÖ, ÖVP und Grünen haben für den ESM gestimmt, alle Abgeordneten von FPÖ und BZÖ dagegen. So steht es im nun durchgesickerten vorläufigen Protokoll der Sitzung. So war es auch angekündigt. So wurde es auch an diesem und dem nächsten Tag berichtet. Die Zeitung „heute“ veröffentlichte damals online eine vollständige Liste des Stimmverhaltens aller Abgeordneten.

    Alleine im Online-Standard erschienen an diesem Tag 17 Berichte und Kommentare, die den Begriff ESM enthielten. Darunter war ironischer Weise auch einer, bei dem die Abgeordneten auf Wissenslücken zum ESM geprüft wurden… Im selben Artikel, aus dem das obige Zitat über Ablingers Stimmverhalten stammt, steht über die ESM-Abstimmung nur:

     

    Auf den Titelseiten des Landes wurde über die Abstimmung großflächig berichtet, aber kein Mucks zu einem Abweichen eines Regierungsabgeordneten:

     

     

    Und dann gab es am Tag von Köfers Wechsel zu Stronach noch

     

    Möglichkeit b)

    b)    Köfer hat für den ESM gestimmt und behauptete nun das Gegenteil.

     

    In diesem Fall hätte ich von allen innenpolitischen RedakteurInnen erwartet, dass sie darauf wie aus der Pistole geschossen antworten: „Ich weiß von Ablingers Stimme gegen den Fiskalpakt, warum weiß ich nichts von Ihrer Stimme gegen den ESM? Das hätten wir doch groß berichtet, wenn ein Regierungsabgeordneter gegen den Rettungsschirm gestimmt hätte.“

    Das ist nicht zu viel verlangt, finde ich. Ganz im Gegenteil, Köfers Zustimmung zum ESM war der allererste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als er zu Stronach wechselte:

     

    Natürlich wusste auch ich nicht, wie Köfer abgestimmt hat, den Herren kannte ich ja nicht mal. Aber ich wusste, dass eben alle Roten für den ESM und nur Ablinger gegen den Fiskalpakt gestimmt hatte. Und dass die Abstimmung namentlich erfolgt war. Entsprechend überrascht war ich, als Köfer wenig später erklärte, er habe dem ESM nicht zugestimmt. Ich habe dann natürlich recherchiert:

    Interessant ist, dass ich von politikinteressierten Menschen mehrere Antworten bekam, wonach doch Sonja Ablinger dagegen gestimmt hätte. Das wurde mit dem Fiskalpakt vertauscht, aber es zeigt: Ablingers Gegenstimme war breit bekannt und man erinnerte sich daran.

    Köfers Behauptung wurde trotzdem von den Redaktionen des Landes einfach so hingenommen und in praktisch allen Medien verbreitet. Nebenbei: Der 15.8. ist ja ein Feiertag, daher konnte man in der Parlamentsdirektion ab 14. nachmittags nicht mehr nachfragen. Und am 16. hats niemanden mehr interessiert. Ein SP-Mitarbeiter hat zwar noch am Feiertag aus dem vorläufigen Protokoll zitiert, ist aber auf kein Interesse gestoßen:

    Noch ein Sidestep: Köfer rief wenige Tage nach der Parlamentsabstimmung offensichtlich von sich aus in der Redaktion der Kleinen Zeitung an, weil er ein Interview zum ESM geben wollte. Darin behauptete er, gegen den ESM gestimmt zu haben. Bei der Kleinen erkannte man, dass das eine Story wert ist und druckte das Interview am 9.7. auf Seite 4.

    “Herr Abgeordneter, Sie sind bei der Abstimmung über den ESM, den Europäischen Stabilitätsmechanismus, im Nationalrat demonstrativ sitzen geblieben. Warum?”

    KÖFER: Wir können unser Budget in Zukunft nur mehr in ungeheurer Abhängigkeit von Brüssel gestalten; der ESM wird Staaten klagen können, er selbst und seine Mitarbeiter werden aber unantastbar; wir können nicht austreten – wo gibt es sonst so eine Konstruktion?

    Ihre Partei, die SPÖ, hat sich aber vom Kanzler abwärts für den ESM eingesetzt: Nur so könne man Arbeitsplätze sichern.

    KÖFER: Ich respektiere diese Meinung, aber ich bin meinem Gewissen gefolgt, dem Auftrag meiner Wähler. (…) Das hat mit Haltung zu tun.”

    Die Geschichte blieb aber folgenlos. Und heute wurde also das vorläufige, noch nicht bestätigte Protokoll der namentlichen Abstimmung der APA zugespielt. Köfer hat demnach dem ESM zugestimmt. Inzwischen gibt es eine Stellungnahme von ihm dazu: Bei einem Unterpunkt der Abstimmung, dem für ihn wesentlichsten Punkt, sei er demonstrativ sitzen geblieben. Dass er danach das Gesamtwerk in der namentlichen Abstimmung angenommen hätte, sei für ihn nur noch Formsache gewesen. Eigentlich traurig: Stell dir vor, du bleibst demonstrativ sitzen und keine Sau bemerkt es.

    In der Sache ist seine Stellungnahme natürlich Blödsinn. Vereinfacht gesagt lief die Sache so: Damit der ESM beschlossen werden konnte, mussten verfassungsrechtliche Bestimmungen geändert werden. Das geschah in Tagesordnungspunkt 2. Köfer ist da sehr unauffällig sitzen geblieben, was niemand merkte, weil die Mehrheit erreicht wurde und er es auch niemandem als Protest kommuniziert hat. Dann kam Tagesordnungspunkt 3, der eigentliche Beschluss des ESM. Und Köfer hat zugestimmt. Wie gesagt: Jede Gegenstimme eines SPÖ-Abgeordneten wäre am 4. Juli eine große Geschichte gewesen. Zumindest ist das für Österreichs Journalismus zu hoffen.

     

    Das ist falsch. Punkt.

    Was heißt das jetzt? Nun, es ist kein Skandal. Aber es zeigt ein Problem auf, mit dem ich als Oppositionsabgeordneter ständig kämpfe. Als Politiker kann man in Österreich so gut wie alles sagen und fast nie wird ein Redakteur danach schreiben: Ich hab’s nachgeprüft. Das ist schlicht und einfach falsch. Punkt.

    Und ja, das frustriert mich ungemein. Nur so kann im Burgenland ein öffentliches Unternehmen Millionenpensionen zahlen und der Landeshauptmann allen Journalisten erzählen: „Aber jetzt räume icht auf.“ Und sie schreiben es auch noch. Nur so kann inmitten all dieser Korruptionsskandale der Burgenländische Landtag mit einem offenen, vorsätzlichen Bruch der Verfassung einen Mitarbeiter des Landeshauptmanns zum Rechnungshofdirektor und obersten Kontrolleur des Landes bestellen und das mit einem lächerlichen Pimperlgutachten auf Birnbacher-Niveau rechtfertigen. Nur so kann die Bank Burgenland um 55 Mio Euro zu billig privatisiert werden, die EU das in einem Urteil festhalten und die Landesregierung einfach sagen: “Wir haben nicht an den Höchst-, sondern an den Bestbieter verkauft, wir wollen die 55 Millionen aus dem EU-Urteil gar nicht.” Ohne irgendwelche Kriterien für den besten Bieter zu nennen. Weil die Journalisten nicht wie aus der Pistole geschossen antworten: „Hey, deppert ins Gesicht lügen müsst ihr uns wirklich nicht.“

    Ich mache viel zu oft folgende Erfahrung: Auf der Wiese steht eine Kuh. Ein Politiker sagt: Da steht eine Kuh. Ein anderer sagt: Da steht ein Pferd. JournalistInnen schreiben: Heftige Diskussion um Huftiere. Ich würde darauf wetten, dass viele Artikel morgen Köfers Aussage so darstellen werden, dass seine Version schon auch eine zulässige Interpretationsmöglichkeit sein könnte.

    Köfer selbst ist nicht wichtig, aber das Verhalten der Medien in der letzten Woche ist es. Die ESM- und Fiskalpakt-Abstimmungen waren die wichtigsten Weichenstellungen im Parlament in den letzten Monaten. Und dass man gerade bei diesen Themen die Redaktionen des Landes eine Woche lang so leicht an der Nase herumführen kann, ist problematisch. So braucht in Österreichs Medien niemand zu hoffen, dass die LeserInnen auch in Zukunft für guten Journalismus zu zahlen bereit sein werden… man muss nicht fürchten, dass Redaktionen kaputt gespart werden, es ist schon soweit. Es sind nicht die JournalistInnen persönlich schuld daran. Nachfragen kann man sich einfach nicht mehr leisten – in mehrfacher Hinsicht.

     

     

     


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    10 Responses to “Journalistische Qualität in Österreich: Ja/Nein…oder doch Enthaltung”

    1. Frobin says:

      Hervorragend! Nur die Frage ist, ob sich der Vorwurf (und das ist es ja schon irgendwie – ein Vorwurf an die unkritischen Redakteure in Österreichs Redaktionen … oder habe ich das falsch verstanden?) nicht an die Falschen richtet? Ist das (unbestrittene und viel zu wenig thematisierte Problem!) ein individuelles Problem der unkritischen Redakteure oder vielmehr ein systematisches Problem von Medien mit journalistischem Anspruch, die aber leider als Unternehmen organisiert sind (die letztlich betriebswirtschaftlich arbeiten und profitorientiert sind) … also sparen wollen/müssen bei allen möglichen Kosten … vor allem beim Personal (nicht nur Lektoren, sondern eben auch fachlich fundierte Redakteure). Ein Redakteur – von Beginn als Volontär – wird zwar darauf hingewiesen, dass Qualität und Rechereche das Wichtigste sind, aber im Alltag und in der tatsächlichen Prioritätensetzung merkt er schnell: wirklich wichtig ist, dass du schnell möglichst viele Stories mit möglichst geringem Zeitaufwand machst und diese Stories so schnell wie möglich online stellt oder ablieferst und dann wieder weiter zu nächsten Berichterstattung gehst. Quantität vor Qualität. Immer weniger Redakteure sollen dieselbe Qualität für immer weniger Geld liefern. Schnell. schnell, ruckizucki. Da bleibt einfach keine Zeit für Rechereche … vor allem bei solchen tagesaktuellen Berichten (bei Reportagen im Magazinstil natürlich schon … aber die eigentlich wichtigen sind doch die tagesaktuellen Sachen, oder?).

      Ich sehe es jedenfalls als Systemproblem. Und dann stellt sich die Frage … was ist von der Politik (nicht von den Medien!) zu machen, um dieses System zu ändern?

    2. rebo says:

      und wo blieb der Aufschrei der anderen 182 Abgeordneten zum NR? _die_ sollten doch auch etwas mitbekommen haben? Oder gilt hier das Strassersche Prinzip, dass alle ebensofaul sind?

    3. Dominik says:

      Sehr gut aufgearbeitet und auf die Missstände im Ö Journalismus hingewiesen. Das ist überhaupt einer der ganz großen Schwachpunkte in Ö – man mag sich nicht gegenseitig weh tun. Diese falsch verstandene vermeintliche Höflichkeit und Harmoniesüchtigkeit führt zu einer Wischi-Waschi Haltung, die sich eben nicht nur durch die Politik sondern durch die ganze Gesellschaft zieht.

      Einen Grund dafür sehe ich vor allem in der unsäglichen sog. “Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft”. Sie hat dafür gesorgt, dass über die Köpfer vieler hinweg sich in kleinen Hinterzimmern was “ausgeschnappst” wird. So wurde den Menschen die Möglichkeit genommen, ihre Forderungen auf die Straße zu bringen und sich aktiv für eigene Belange einzusetzen. Dieses Fehlen konstruktiver Konflikte führte allmählich zu einer “mir egal” Haltung, die europaweit sicherlich Ihresgleichen sucht.

    4. Tobias says:

      Genau so ist es: Die mangelnde Recherche ist DAS Problem des österreichischen Journalismus, vielleicht auch des gesamten Staates. Und auch der Huftier-Vergleich ist zum Heulen wahr…

    5. Livia says:

      Danke, Herr Reimon. Das Problem des Journalismus heute ist schlicht und einfach Einsparungen und damit Personalmangel. Die Herausgeber legen keinen Wert auf gute Berichterstattung, sondern schielen nur nach Gewinnen und engagieren ergo entweder hauptsächlich ahnunglose PraktikantInnen (die anstatt zu lernen, Pressemeldungen abtippen) oder haben dort, wo vor 20 Jahren noch 10 RedakteurInnen saßen heute 3, die aber die gleiche Arbeit machen sollen wie ehemals die zehn. Dazu kommt der enorme Zeitdruck durch das Medium Internet, das auch gleich dafür sorgt, dass die Meldung von heute eh morgen schon wieder Schnee von Gestern ist. Slow Food wurde schon (wieder) entdeckt. Slow News mit entsprechend fundierter Recherche bräuchten dringend eine Wiederentdeckung. Um das zu Ändern, bräuchte es wohl einen Aufstand der LeserInnen. Aber mit den Aufständen haben wir alle es ja nicht so sehr.

    6. Also Köfer hat nicht nur dem ESM zugestimmt, er kann auch nicht wegen eines Unterpunktespunktes – so seine Darstellung – irgendwann “sitzengeblieben” sein. Warum? Weil Staatsverträge im Ganzen abgestimmt werden.
      Köfer hat vielleicht seine Faust in der Tasche geballt, aber mit Sicherheit dem ESM zugestimmt.

    7. er meint damit, dass er dem tagespunkt davor, der verfassungsänderung, nicht zugestimmt habe. reine augenauswischerei.

    8. [...] der “journalistischen Kultur” einhergehen. Heut morgen nach dem Aufstehen kam mir das da unter die Augen. Das ist das perfekte Beispiel dafür, wie kaputt unser System ist (jaja, das ist [...]

    9. sw says:

      Bin auch der Meinung, es handelt sich um eine systemimmanente Entwicklung, nur würde ich sie nicht allein an gewinnsüchtigen Verlegern festmachen. Die Ursachen sind viel weitgreifender. Beginnend bei PR-Maschinerien und Lobbyisten, die einzig die Meinung ihrer Auftraggeber als allein wahr durchdrücken wollen – selbst im wording jede Silbe bestimmen wollen – über Regierungsparteien, die zehnmal mehr (Steuer)Geld für gefügige Medien ausgeben als für eine unabhängige Presseförderung bis hin zu Gewerkschaften, die ihre eigenen Mitglieder knebeln. Gratismedien, Anzeigenblätter, Bürgerreporter und Internet sind nur Symptome dieser Entwicklung.
      Dazu kommt noch die Informationsüberflutung. Viele Menschen wollen oder können sich selbständig keine Meinung mehr bilden, sei es aus Zeitmangel oder fehlender Kompetenz. Es bleibt die Hoffnung auf eine Gegenbewegung zugunsten eines verantwortungsvollen Journalismus. Die Fellners und Dichands werden es nicht sein.

    10. linzfranz says:

      Dieser “Hr. Köfer” würde auch seine Mutter verkaufen, sagt man in Spittal. Der war immer nur scharf auf´s Geld, ein richtiges “Gesinnungsschwein” Wenn es aber um Käuflichkeit geht, dann kann man ja auch sagen, diese Eigenschaft hat ja schon viel früher auch der Grasser gezeigt. Auch er war damals schon vor seiner Finanzerzeit, im Frohndienst des Hr. Strohsack. Die Parteien wären endlich aufgefordert, Tacheles zu reden und den Wählern echten, reinen Wein einzuschenken. Auf Dauer kann sich Österreich nicht leisten, ständig durch korrupte Politiker und Wirtschaftsbosse in den negativen Schlagzeilen dieser Welt zu stehen.

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