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    Bürgerkrieg in der Türkei – EU-Abgeordneten wird Zutritt zu kurdischen Städten verwehrt

    Drei Milliarden Euro an die Türkei nicht ohne Friedensverhandlungen

    Brüssel/Mardin- EU-Abgeordneter Michel Reimon ist seit Montag im Rahmen einer Delegationsreise der Grünen/EFA Fraktion in der Türkei um die Situation in den Kurdengebieten zu beobachten:

    Heute Nacht kam es zu Luftangriffen auf die kurdische Städten Sur und Diyabakir. In mehreren Städten kam es zu Schießereien mit zahlreichen Verletzten und Toten. Die Evakuierung der Verletzten wird vom Militär verhindert.168 tote Zivilisten gab es alleine in der letzten Woche in der Stadt Cizre.

    “Recep Tayyip Erdogan führt die Türkei vor unseren Augen einen Bürgerkrieg. Erdogan droht  Europa offen damit, Flüchtlinge weiterzuschicken und erpresst so das Schweigen der EU”, sagt Michel Reimon.

    Mittlerweile ist auch EU-Abgeordneten der Zugang zu den belagerten Kurdengebieten verwehrt.

    “Die Türkei muss international unabhängige BeobachterInnen in die Städte zulassen und Verletzte müssen versorgt werden dürfen. Erdogan verstößt massiv gegen Menschenrechte – dem muss endlich Einhalt geboten werden!”

    “Die EU muss die Milliardenzahlungen an die Türkei von Friedensverhandlungen  abhängig machen. EU-Kommissar Johannes Hahn muss sicherstellen, dass die Türkei nicht Milliarden erhält und selbst die nächste humanitäre Krise produziert”,  fügt Reimon hinzu

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