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    Panama Papers: Untersuchungsausschuss auf Druck der Grünen fix

    ENF (FPÖ) als einzige dagegen

    Straßburg – Ein Untersuchungsausschuss im Europaparlament soll Klarheit in den Finanzskandal bringen.

    Die grüne Fraktion hat seit der Veröffentlichung der “Panamapapiere” wiederholt einen Untersuchungsausschuss eingefordert und wurde dabei von über einer halben Million Menschen aus der Zivilbevölkerung unterstützt. Jetzt haben sich die Fraktionen im Europaparlament darauf geeinigt.

    Michel Reimon, Europaabgeordneter der Grünen: “Das ist die erste politische Konsequenz aus den Veröffentlichungen der Papiere. Dieser Ausschuss ist die Chance,  die systematische Steuerumgehung vollständig aufzudecken und zu beenden. Konzerne müssen faire Steuern zahlen, sonst müssen die ArbeitnehmerInnen unfair draufzahlen. So läuft es derzeit. Der öffentliche Druck hat auch die Konservativen und SozialdemokratInnen gezwungen, Farbe zu bekennen. “, so Reimon.

    Nur eine Fraktion hat sich gegen den Untersuchungsausschuss ausgesprochen: die rechte ENF, Fraktion der FPÖ. Reimon dazu: “Das passt ins Bild. Harald Vilimsky und seine Leute wollen offensichtlich ihren besten Freund Putin schützen.”

    In den nächsten Plenarwoche in Straßburg wird der Untersuchungsausschuss formell  beschlossen.

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