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    Atomleak: Kommission plant massiven Ausbau von Atomreaktoren

    Subventionierte Mini-AKWs als Strategie gegen Klimawandel absurd

     Brüssel – Ein geleaktes Papier enthüllt die Pläne der EU-Kommission zum Atomausbau. Spätestens 2030 sollen die ersten Minireaktoren mithilfe von EU-Fördergeldern stehen. Der Plan ist, auf Atomkraft zu setzen und so den  Ausstoß von CO2 reduzieren, um die festgelegten Klimaziele zu erreichen. Dafür will man nun massiv Gelder in die fast bankrotten Atomkonzerne pumpen.

     

    Michel Reimon, Europaabgeordneter der Grünen kommentiert: “Das Vorgehen der Kommission ist absurd. Um die Klimastatistiken zu schönen baut man einfach Minireaktoren und missbraucht dafür den europäischen Investmentfonds EFSI und Forschungsgelder.”

     

    Während in Belgien die alten, hochgefährlichen Reaktoren vor sich hin rosten, will man flexible Minireaktoren bauen, offensichtlich in der Illusion, dass sich Nuklearenergie damit endlich für die Atomkonzerne finanziell rentiert.

     

    “Genau fünf Jahre nach Fukushima will man in diese brandgefährliche Technik investieren. Für eine nachhaltige europäische Klima-und Energiepolitik müssen wir in Energieeffizienz und Erneuerbare Energien investieren. Aber die Kommission hat überhaupt kein Interesse an klimafreundlicher Energiepolitik, sie vertritt alleine die Interessen der Atomlobby”, sagt Reimon.

     

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