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    Felipe/Reimon zu Südtirol/Strache: ÖVP-Minister Kurz muss Stellung beziehen und Forderung zurückweisen

    Grüne: Wer Europa liebt, spaltet es nicht

    Wien (OTS) – Die österreichischen und europäischen Grünen weisen die Südtirol-Aussagen von FP-Bundesobmann Strache in der Zeitung La Repubblica aufs Schärfste zurück. „In Europa wollen wir Grenzen abbauen, nicht umbauen. Tirol ist eng zusammengewachsen, Straches Ideen würden es wieder auseinanderreißen. Sein Vorstoß soll wohl Europa schaden, aber er beschädigt Österreichs Ruf und Tirols Frieden. Außenminister Kurz muss jetzt außenpolitische Verantwortung übernehmen und die Wogen glätten“, sagt die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, Tirols Vize-Landeschefin Ingrid Felipe.

    „In unserer Europaregion Tirol wird die europäische Idee des Zusammenlebens und gemeinsamen Wirtschaftens ohne Grenzen gelebt. Mit Erfolg, denn die wirtschaftliche und soziale Sicherheit in unserem gemeinsamen Lebensraum braucht keinen internationalen Vergleich zu scheuen“, verweist Felipe auf den erfolgreichen Weg des Abbaus von Grenzen und Nationalismen in der Europaregion Tirol–Südtirol-Trentino. „Das Land Südtirol mit seiner starken Autonomie und seiner ausgeprägten europäischen Kooperationsbereitschaft ist ein Erfolgsmodell und darf von nationalistischen Scharfmachern nicht in Frage gestellt werden. Wer die Region wirklich kennt, weiß auch, dass sich niemand hier nach neuen Grenzen sehnt“, betont Felipe.

    „Strache will wieder einmal die Bevölkerung spalten und Europa zerstören. Dass ein österreichischer Politiker in einer italienischen Zeitung solche Aggressionen verbreitet, schadet Österreichs Position in Europa massiv. Außenminister Kurz muss sofort und deutlich Stellung seitens der Republik beziehen und Straches Forderung zurückweisen“ fordert der Grüne Europa-Abgeordnete Michel Reimon, Vorstandsmitglied der Europäischen Grünen.

    „Wer Europa liebt, der spaltet es nicht“, schließen die beiden GrünpolitikerInnen mit einer Absage an jegliche Forderung für neue Grenzen innerhalb Europas. „Unsere Zukunft liegt in einer gemeinsamen Bewältigung der aktuellen und kommenden Herausforderung. Wir alle stehen gemeinsam in der Verantwortung, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und an einem friedlichen und solidarischen Europa zu arbeiten.“

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