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    Wieder Massensterben im Mittelmeer

    Bundeskanzler Kern muss sich für sichere Fluchtrouten einsetzen

    Die Flüchtlings-NGO Seawatch berichtet heute von zahlreichen Ertrunkenen im Mittelmeer. Seit Mittwoch sind etliche Boote gesunken, die von Libyen aus gestartet sind. Die Rettungsoperation läuft noch und die Zahl der Toten steigt. Seitdem die Balkanroute  – vor allem auf Drängen Österreichs und Außenminister Sebastian Kurz – geschlossen wurde, nehmen immer mehr verzweifelte Menschen den gefährlichen Seeweg über Libyen.

     

    Michel Reimon, EU-Abgeordneter der Grünen: “Österreichs Regierung und Außenminister Sebastian Kurz sind hauptverantwortlich für die Schließung der Balkanroute. Das Ergebnis sehen wir hier: Menschen ertrinken erneut im Mittelmeer, weil sie gezwungen sind, diese gefährliche Route auf sich zu nehmen. Die Festung Europa verursacht erneut zahlreiche Tote im Mittelmeer. Der neue Bundeskanzler Christian Kern muss diese Politik auf europäischer Ebene sofort korrigieren und sich entschieden für sichere Fluchtrouten einsetzen. Wenn wir nicht jetzt reagieren, müssen wir im Laufe des Sommers mit tausenden Toten rechnen.”

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