Bundeskanzler Kurz wird im deutschen Fernsehen nach seinen rechtsradikalen Koalitionspartnern gefragt und antwortet: „Ja, aber genauso schlimm ist wenn von anderer Seite gegen Reiche gehetzt wird.“

Er will also relativieren und Kritik an superreichen Steuerflüchtlingen, Parteispendern und Ausbeutern delegitimieren. Das ist natürlich Absicht, das ist gezielter Trump-Stil: Beide Seiten sind gleich, weil beide Seiten kämpfen gegen etwas.

Soweit stimmts ja, aber die einen kämpfen gegen die unten, die anderen gegen die oben. Wenn jemand wie Sebastian Kurz Arbeitskämpfe, etc mit Rassismus gleichsetzt, dann sagt das etwas über ihn, nicht über die Kämpfenden.

Ich finde das gut. Er soll sich nur offenbaren und sein großes Herz für Milliardäre offen zeigen, ich werde den Scheinwerfer darauf richten. Sebastian Kurz, seine neoliberale Buberlpartie und seine Koalitionspartner wollen unsere Demokratie ausverkaufen und wir werden kämpfen und sie zurückholen. Brecht die Macht der Lobbys und Konzerne!

Veröffentlicht von Michel Reimon