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Buchpräsentation: Putins rechte Freunde

Russlands Präsident Wladimir Putin setzt auf Europas rechtspopulistische Parteien. Er fördert, finanziert, vernetzt sie untereinander und unterstützt sie medial in ihren Ländern. Sein Ziel ist, geopolitisch an Einfluss zu gewinnen und eine schwächelnde Europäische Union in die Bedeutungslosigkeit zu treiben.

Europas rechte Parteien setzen auf die Allianz mit Putin. Ihr Ziel ist, die EU zu zerschlagen und ein Europa mit sich abkapselnden Nationalstaaten zu errichten.

2017 könnte ein entscheidendes Jahr für diese Strategie sein: Der AfD in Deutschland und dem Front National in Frankreich werden bei den anstehenden Wahlen massive Zugewinne vorhergesagt. Noch weiter könnte der Rechtsruck in Österreich gehen. Sollte die rechtsextreme FPÖ bei den nächsten Wahlen den ersten Platz erringen, könnte sie das Land auf einen nationalkonservativen, europafeindlichen Kurs drehen, ganz wie es die autoritären Parteien bereits in Polen und Ungarn gemacht haben.

Diesem Themenkomplex widmet sich das Buch „Putins rechte Freunde“, das am 20.2 im Falter Verlag  erscheint.

Podiumsdiskussion

23.2. um 19 Uhr in der Hauptbücherei Wien mit:

Eva Zelechowski, Autorin, Journalistin (Wiener Zeitung)
Michel Reimon, Autor, Abgeordneter zum Europäischen Parlament
Anton Shekhovtsov, Politologe, IWM – Institut für die Wissenschaft vom Menschen
Nina Horaczek, Journalistin (Falter)
Dolmetscher: Erich Klein (Übersetzer, Publizist, Literaturkritiker)
Moderation: Lisa Mayr (Journalistin, Der Standard)

https://www.facebook.com/events/1322658871150141/

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#Incommunicado (2012)

Ich habe da dieses Roman-Manuskript. Über das Urheberrecht, die digitale Revolution und die Macht des alten Systems. Seit 2004 habe ich daran gearbeitet, 581 Seiten sind es geworden. Wenn man noch in Seiten rechnen will. Die Geschichte, wie es dazu kam, warum es nicht veröffentlicht ist, und warum ich es digital veröffentlichen möchte, habe ich schon ausführlich erzählt. Nur das Wie und Wann habe ich offen gelassen. Nun habe ich mich entschieden.

Ich habe einen politischen Roman geschrieben, weil ich etwas zu sagen hatte: Über unsere Kultur, unsere Medien, unsere Demokratie. Dann wurde ich Politiker. Nun bezahlt mich die Bevölkerung dafür, dass ich mich für die Themen einsetze, die mir wichtig sind. Dass ich dafür Mehrheiten finde und bilde. So wie zum Beispiel im Kampf gegen ACTA. Der zu langsam an Fahrt gewinnt.

Und genau dafür taugt dieser Roman. Es ist, als hätte ich ihn nie für etwas anderes geschrieben. Ich habe lange überlegt, wie ich ihn vermarkten und verkaufen soll, aber es gibt nur eine Antwort: Sofort, gratis, ohne DRM. Ich will Aufmerksamkeit für ein Thema, das mir wichtig ist. Dafür werde ich bezahlt, nicht von LeserInnen, sondern über mein Mandat. Eigentlich eine leichte Entscheidung.

Enjoy!

PDF auf scribd | PDF auf google docs

Für Internetausdrucker: PDF mit Seitenzahlen

epub-Versionen von Günter Scheitel | von Horst Jens | von Michael Gollob | von Michael Greifeneder

mobi-Version von Michael Gollob

PDF local: incommunicado – de
HTML local: incommunicado – de

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Die sieben Todsünden der EU (2006)

Von Ausverkauf einer großen Idee

gemeinsam mit Helmut Weixler und einem Vorwort von Daniel Cohn-Bendit
Ueberreuter, 2006
192 Seitentodsuenden250
ISBN: 3-8000-7146-0

Winston Churchill hatte nach dem 2. Weltkrieg eine große Idee, die dem Kontinent Frieden schenken sollte: die Vereinigten Staaten von Europa. Doch das große Friedensprojekt ist nur noch Fassade, zerbrochen an inneren Streitigkeiten. Und das Ziel einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung zum Wohle der ganzen Bevölkerung wurde ersetzt durch kurzfristiges ökonomisches Wachstum um jeden Preis. Aber Europa ist mit 450 Millionen KonsumentInnen der größte Markt der Welt. Es ist kein hilfloser Spielball der Globalisierung, sondern könnte sie positiv gestalten. Gemeinsam mit Verbündeten ließe sich die internationale Abwärtsspirale bei Steuer-, Sozial-, und Umweltstandards ebenso stoppen wie die Abwanderung von Arbeitsplätzen und die Steuerflucht von Konzernen. Dieses Buch präsentiert die schwerwiegendsten Fehlentwicklungen und ihre Ursachen und zeigt gleichzeitig die Alternativen dazu auf. Denn die Autoren wollen die Hoffnung auf eine vernünftige EU noch nicht zu Grabe tragen.

Rezension im Standard
http://derstandard.at/2417358/Die-sieben-Todsuenden-der-EU

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Schwarzbuch Privatisierung (2003)

Wasser, Schulen, Krankenhäuser – Was opfern wir dem freien Markt?

mit Christian Fellner
Ueberreuter, 2003
256 Seiten
ISBN 38-000-399-66schwarzbuchprivat-mittel

Der Staat ist ein schlechter Unternehmer, und Private sind effizienter. So ist das einfach. Ist das so einfach?

Wir glauben das nicht. Wir glauben, dass die – historisch junge – Privatisierungswalze einen ideologischen Motor hat und alles, was öffentlich ist, in Privateigentum verwandeln will. Völlig unterschiedslos, ob es sich um Stahlwerke, Erzberge, Kommunalbetriebe, Wasserversorger, Schulen, Krankenhäuser, Sozialversicherer, Banken oder Gefängnisse handelt.

Speziell im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen sind die Ergebnisse von Liberalisierung und Privatisierung größtenteils katastrophal: die Preise steigen, die Qualität sinkt – das Gegenteil von dem, was versprochen wurde. Michel und ich haben ungefähr 50 Privatisierungsfälle weltweit untersucht und detailliert beschrieben – in Form und Inhalt eines Kriminalromans.

Schließlich haben wir die Privatisierungswelle historisch eingeordnet. Die Enteignung des Öffentlichen begann mit Thatcherismus und Reaganomics und gipfelt gegenwärtig in den globalen GATS-Verhandlungen, die zwar nur „Liberalisierung“ zum Ziel haben, was aber logisch und zwingend zu Privatisierung führt.

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Days of Action (2002)

Die neoliberale Globalisierung und ihre Gegner

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Überreuter, 2002
207 Seiten
SBN-10: 3800038536
ISBN-13: 978-3800038534

Ein Dreißigjähriger gerät als Beobachter in eine Straßenschlacht zwischen Globalisierungsgegnern und italienischen Carabinieri, bekommt Tränengas ab, erlebt Polizeiübergriffe aus unmittelbarer Nähe mit, fährt nach Hause und schreibt sich sein Entsetzen als Buch über die Globalisierung vom Leib.