Gesellschaft

Die nehmen sich die Zeit…

Nicht-wählen ist an diesem Sonntag genau so wenig eine Alternative, wie weiß zu wählen. Das habe ich schon im vorigen Post begründet... dabei war ich allerdings nicht so elegant wie die MacherInnen dieses kleinen Videos hier: [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=aFKS-SB-WYA&feature=youtu.be]

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GesellschaftGrüne

Warum ich Heinz Fischer wählen werde

Zunächst weil es bei dieser Wahl keine Alternative und bei dieser Alternative keine andere Wahl gibt. Ich will nicht nur, dass HeiFi Bundespräsident wird.  Sein Sieg steht außer Frage, aber das reicht nicht, ich will dass er gegen Barbara Rosenkranz ein bestmögliches Ergebnis einfährt. Ich will, dass er sie, ihr Gedankengut und ihre Partei marginalisiert.…

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Burgenland

Nach der Volksbefragung: Post-Demokratie

Die Volksbefragung im Südburgenland ist also vorbei - Zeit, für eine kleine Nachbetrachtung. 1. Ein Sieg für die Demokratie? Nein.  So hat der Landeshauptmann das Ergebnis peinlicherweise genannt. Peinlich deshalb, weil die Wahlbeteiligung unter jener der Wiener Volksbefragung lag, bei der es nur um Pseudothemen ging. Ach ja, stimmt, im Burgenland ging es auch nur…

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BurgenlandGesellschaftGrüne

Den GenossInnen ins Stammbuch geschrieben

Am Sonntag hält die SPÖ im Südburgenland ihre Volksbefragung über ein Asylerstaufnahmezentrum ab, das schon gar nicht mehr geplant ist. Einziger Grund, das zu tun: Das Buhlen um fremdenfeindliche Stimmen, der Wettlauf mit der FPÖ. Unter die Räder kommen dabei die AsylwerberInnen: Vorige Woche wurde ich bei einer Podiumsdiskussion Zeuge, wie ein Publikumsteilnehmer allen Ernstes…

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BurgenlandGrüne

Warum ich kandidiere

Ich werde bei der Landtagswahl im Burgenland als Spitzenkandidat für die Grünen antreten. Warum? Weil es aus meiner Sicht drei wichtige politische Themen gibt, denen wir uns stellen müssen. Alle drei Themen sind große Brocken, größer als das Burgenland, aber wir müssen sie in kleinen Schritten lösen. Wie heißt es so schön: Global denken, lokal…

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Postjournalismus

Postjournalismus live: Deutschlands vierte Macht ist mausetot

Es kommt nicht oft vor, dass eine Pressekonferenz mehr über den Zustand der Medien enthüllt, als über den Zustand der Politik. Die Antritts-PK der schwarzgelben Koalition war ein solcher Moment... Als ich mein Projekt Postjournalismus gestartet habe, beschrieb ich das aktuelle Verhältnis von Medien und Demokratie so: Medien, die die journalistischen Aufgaben ausreichend erfüllen, müssten…

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Gesellschaft

Die Koalition der Angepassten

Die neue deutsche Bundesregierung aus CDU/CSU/FDP scheint, was die Zusammensetzung ihrer Spitzenpositionen angeht, progressiv wie keine andere weltweit: Und das, obwohl sie sich eindeutig als "rechts" versteht und wohl über weite Teile auch als "wertkonservativ" (der FDP kann man gesellschaftsliberale Ansätze nicht absprechen, aber definierend ist für sie sicher der Wirtschaftsliberalismus). Wie kann das sein?…

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Postjournalismus

Journalismus, Popkultur, Qualitätskrise: Es sind die Erbsenzähler, nicht die Technik

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ZngoEXGpkv4] Journalisten-Legende Gay Talese erzählt in diesem Interview für big think, wie hochwertiger Magazin-Journalismus vor einigen Jahrzehnten funktioniert hat: Man hatte viel Zeit und ausreichende Budgets, um diese Zeit auch zu nutzen. Irgendwann begann sich die Situation zu ändern: Talese macht das am Kassettenrecorder fest, der es Journalisten gestattete, nach einer Stunde Interview mit genügend…

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Gesellschaft

Grüß Gott, ein Kettenmail

Wieder eines jener paranoiden rechten Kettenmails, die in Österreich scheinbar immer beliebter werden. Diesmal wird Schülern angeblich verboten, "Grüß Gott" zu sagen. Natürlich, wie immer, ohne ein konkretes, überprüfbares Beispiel zu nennen. Auffällig auch, wie sich christlicher und nationaler Eifer mischen: Das vorliegende E-Mail, verfasst von einer jungen oberösterreichischen Lehrerin, wird von mir an Euch…

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Postjournalismus

Falters feines Paradoxon: „Zensur“ durch Journalismus

Im immer heftiger werdenden politischen Streit um die Kontrolle des Internets stellen sich nun einige wenige Journalisten auf die Seite jener, die für Restriktionen und sogar Repression eintreten. Diese Angstbeisserei ist eine unmittelbare Folge des erodierenden Geschäftsmodells, die scharfe Rhetorik erinnert daher nicht zufällig an jene der Musikindustrie. Während dessen erklärt Miriam Meckel in der…

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