BurgenlandGesellschaftGrüne

Den GenossInnen ins Stammbuch geschrieben

Am Sonntag hält die SPÖ im Südburgenland ihre Volksbefragung über ein Asylerstaufnahmezentrum ab, das schon gar nicht mehr geplant ist. Einziger Grund, das zu tun: Das Buhlen um fremdenfeindliche Stimmen, der Wettlauf mit der FPÖ. Unter die Räder kommen dabei die AsylwerberInnen: Vorige Woche wurde ich bei einer Podiumsdiskussion Zeuge, wie ein Publikumsteilnehmer allen Ernstes…

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BurgenlandGrüne

Warum ich kandidiere

Ich werde bei der Landtagswahl im Burgenland als Spitzenkandidat für die Grünen antreten. Warum? Weil es aus meiner Sicht drei wichtige politische Themen gibt, denen wir uns stellen müssen. Alle drei Themen sind große Brocken, größer als das Burgenland, aber wir müssen sie in kleinen Schritten lösen. Wie heißt es so schön: Global denken, lokal…

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Postjournalismus

Postjournalismus live: Deutschlands vierte Macht ist mausetot

Es kommt nicht oft vor, dass eine Pressekonferenz mehr über den Zustand der Medien enthüllt, als über den Zustand der Politik. Die Antritts-PK der schwarzgelben Koalition war ein solcher Moment... Als ich mein Projekt Postjournalismus gestartet habe, beschrieb ich das aktuelle Verhältnis von Medien und Demokratie so: Medien, die die journalistischen Aufgaben ausreichend erfüllen, müssten…

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Gesellschaft

Die Koalition der Angepassten

Die neue deutsche Bundesregierung aus CDU/CSU/FDP scheint, was die Zusammensetzung ihrer Spitzenpositionen angeht, progressiv wie keine andere weltweit: Und das, obwohl sie sich eindeutig als "rechts" versteht und wohl über weite Teile auch als "wertkonservativ" (der FDP kann man gesellschaftsliberale Ansätze nicht absprechen, aber definierend ist für sie sicher der Wirtschaftsliberalismus). Wie kann das sein?…

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Postjournalismus

Journalismus, Popkultur, Qualitätskrise: Es sind die Erbsenzähler, nicht die Technik

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ZngoEXGpkv4] Journalisten-Legende Gay Talese erzählt in diesem Interview für big think, wie hochwertiger Magazin-Journalismus vor einigen Jahrzehnten funktioniert hat: Man hatte viel Zeit und ausreichende Budgets, um diese Zeit auch zu nutzen. Irgendwann begann sich die Situation zu ändern: Talese macht das am Kassettenrecorder fest, der es Journalisten gestattete, nach einer Stunde Interview mit genügend…

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Gesellschaft

Grüß Gott, ein Kettenmail

Wieder eines jener paranoiden rechten Kettenmails, die in Österreich scheinbar immer beliebter werden. Diesmal wird Schülern angeblich verboten, "Grüß Gott" zu sagen. Natürlich, wie immer, ohne ein konkretes, überprüfbares Beispiel zu nennen. Auffällig auch, wie sich christlicher und nationaler Eifer mischen: Das vorliegende E-Mail, verfasst von einer jungen oberösterreichischen Lehrerin, wird von mir an Euch…

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Postjournalismus

Falters feines Paradoxon: „Zensur“ durch Journalismus

Im immer heftiger werdenden politischen Streit um die Kontrolle des Internets stellen sich nun einige wenige Journalisten auf die Seite jener, die für Restriktionen und sogar Repression eintreten. Diese Angstbeisserei ist eine unmittelbare Folge des erodierenden Geschäftsmodells, die scharfe Rhetorik erinnert daher nicht zufällig an jene der Musikindustrie. Während dessen erklärt Miriam Meckel in der…

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GesellschaftPostjournalismus

Projekt Postjournalismus

Es ist für mich als Autor und Ex-Journalist ein mulmiges und ziemlich unbefriedigendes Gefühl, dem Journalismus beim Marsch in die Bedeutungslosigkeit zuzuschauen und das, was ich beobachte, nicht klar in Worte fassen zu können. Also werde ich das ändern. Ich starte hiermit das Recherche- und Forschungsprojekt "Postjournalismus" - grundsätzlich ganz alleine für mich, aber wenn…

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Gesellschaft

Christian Ortner und der schädliche Staat

Was die Neoliberalen unter guter Politik verstehen, werde ich nie begreifen. Christian Ortner zum Beispiel ist mir ein völliges Mysterium, wie er wieder mal zeigt. Ortner ist ein Mann mit klaren Positionen. Als echter Neoliberaler tritt er für Märkte ein, die diesen Namen auch verdienen, mit allen Konsequenzen für alle Beteiligten. Dabei schielt er offensichtlich…

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GesellschaftPostjournalismus

Kultur-Flatrate: Bitte keine Gerechtigkeit

Kultur-Flatrate, das würde heißen: Internet-User zahlen einen Fixbetrag und dürfen dafür so viele urheberrechtlich geschützte Werke nutzen, wie sie wollen. Musik, Bücher, Film... all inclusive. Die UrheberInnen werden - ähnlich wie es bei der Leerkassettenabgabe schon geschieht - aus dem dadurch geschaffenen Pool bezahlt. Wäre das gerecht? Kaum. Es wäre besser: es wäre sinnvoll. Die…

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