Schlagwort: Kommunikation

Gesellschaft

Netzpolitik: Worum es gehen könnte

Letzte Woche wurde im Museumsquartier die spannende Studie „Twitterpolitik – Netzwerke und Themen der politischen Twittersphäre in Österreich“ präsentiert (Studie hier, ausführlicher Bericht hier). Als viel twitternder Politiker war ich zur Podiumsdiskussion eingeladen – und dabei wurde mir von Meral Akin-Hecke eine interessante Frage gestellt. Die Twitteria hat in Österreich einen hohen Anteil an JournalistInnen,…

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Buch

Vom Schreiben und vom Überfluss

Ich habe ein sehr nettes Email aus einem sehr guten Verlag bekommen. Die Lektorin, die sich für mein Buchkonzept "Postjournalismus" interessiert hat, sagt bedauernd ab. In der Verlagskonferenz hat sie für das Projekt keine Mehrheit bekommen, den meisten erschien die Zielgruppe zu klein. Das überrascht mich etwas: Mein angedachtes Publikum sind nicht ein paar JournalistInnen…

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BuchPostjournalismus

Postjournalismus – Das Buchkonzept

Langsam geht es voran, das Projekt Postjournalismus. Ich habe nun die vielen, vielen Gedankenstränge und Recherche-Stückchen in ein Buchkonzept gegossen, das ich hier zur Diskussion stellen will. Eine Anmerkung gleich: Besser lesbar und vor allem kommentierbar ist das Konzept wohl in diesem Google-Doc. Reghafte Beteiligung und Kritik sind natürlich erwünscht. Massenmedien gelten als die vierte…

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Gesellschaft

Faymann twittert nicht. Zurecht.

Der Bundeskanzler sagt also, nach mehr als sechs Monaten Vorbereitung, den Start seines Twitter-Accounts ab (am Staatsfeiertag hätte es soweit sein sollen). Da kann man jetzt natürlich herrlich polemisieren. Aber: Faymanns Team hat recht. Der Account wäre ein Desaster gewesen. Twitter ist Zweiweg-Kommunikation. Unterhaltung. Nicht One-Way-Werbung. Ja, es gibt Marken, die Accounts betreuen lassen. Ich…

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Postjournalismus

Danke für eure Aufmerksamkeit #cablegate #wikileaks #wettendass

Wer meinem twitter-Account folgt oder mein Facebook-Freund ist, hat mitbekommen, dass mich die aktuellen WikiLeaks-Veröffentlichungen brennend interessieren - weniger der Inhalt der Depeschen als die Art und Weise ihrer Veröffentlichung, der Kampf der US-Regierung dagegen und der Widerstand einer immer breiter werdenden Netzcommunity. Mich fasziniert vor allem, wie Julian Assange mich manipuliert und meine Aufmerksamkeit…

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Postjournalismus

Das öffentliche Leck

Ich werde die amerikanische Regierung nicht überraschen, wenn ich sage: Es gibt Spionage. Tatsache. Es gibt Menschen, die stehlen Dokumente und verkaufen diese an Feinde. Ich bin sicher, die amerikanischen DiplomatInnen bedenken das und schreiben jede ihrer Depeschen so, als ob ein Spion sie abfangen und dem schlimmsten Feind verraten würde. Oder einem Freund. Alles…

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Postjournalismus

Postjournalismus live: Deutschlands vierte Macht ist mausetot

Es kommt nicht oft vor, dass eine Pressekonferenz mehr über den Zustand der Medien enthüllt, als über den Zustand der Politik. Die Antritts-PK der schwarzgelben Koalition war ein solcher Moment... Als ich mein Projekt Postjournalismus gestartet habe, beschrieb ich das aktuelle Verhältnis von Medien und Demokratie so: Medien, die die journalistischen Aufgaben ausreichend erfüllen, müssten…

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Postjournalismus

Journalismus, Popkultur, Qualitätskrise: Es sind die Erbsenzähler, nicht die Technik

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ZngoEXGpkv4] Journalisten-Legende Gay Talese erzählt in diesem Interview für big think, wie hochwertiger Magazin-Journalismus vor einigen Jahrzehnten funktioniert hat: Man hatte viel Zeit und ausreichende Budgets, um diese Zeit auch zu nutzen. Irgendwann begann sich die Situation zu ändern: Talese macht das am Kassettenrecorder fest, der es Journalisten gestattete, nach einer Stunde Interview mit genügend…

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Postjournalismus

Falters feines Paradoxon: „Zensur“ durch Journalismus

Im immer heftiger werdenden politischen Streit um die Kontrolle des Internets stellen sich nun einige wenige Journalisten auf die Seite jener, die für Restriktionen und sogar Repression eintreten. Diese Angstbeisserei ist eine unmittelbare Folge des erodierenden Geschäftsmodells, die scharfe Rhetorik erinnert daher nicht zufällig an jene der Musikindustrie. Während dessen erklärt Miriam Meckel in der…

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